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Softwareverteilung und Inventarisierung.


Softwareverteilung

Was bedeutet Softwareverteilung?

Unter Softwareverteilung versteht man weitestgehend den Prozess zur Installation von Software auf PCs und Servern in Unternehmen.

Generell verfügen normale Anwender weder über das Fachwissen noch die Berechtigung, um die Installation von Software und Patches auf PCs im Unternehmen zu installieren. Hierfür steht in kleinen Unternehmen oft ein einzelner Mitarbeiter, in mittelständischen Unternehmen manchmal auch ein kleines Team zur Verfügung.

 

Softwareverteilung vs. "Turnschuh-Admin"

Neben der Installation von alltäglicher Benutzersoftware ist das Einspielen von kritischen System- und Anwendungs-patches bereits ab wenigen PCs und Servern eine zeitaufwendige Tätigkeit.

Ab einer gewissen Anzahl von PCs (oder auch ab einer großen Entfernung von PCs und Servern) ist es empfehlenswert, die Tätigkeit der Softwareverteilung zu automatisieren.

 

Ist das Thema "Softwareverteilung" für mein Unternehmen überhaupt sinnvoll?

Das Thema "Softwareverteilung" ist dann für Ihr Unternehmen sinnvoll, wenn mindestens zwei der nachstehenden Punkte auf Sie zutreffen:

  • Sie haben mehr als 5 PCs und Server im Einsatz
  • Sie verwenden nicht Microsoft SUS, um Ihre PCs mit den aktuellsten Betriebssystem-Patches zu versorgen
  • Um eine neue Anwendung zu installieren, muss ein Mitarbeiter zu jedem PC gehen, bzw. sich bei jedem PC per Fernwartung aufschalten

 

Welche Vorteile bringt mir ein System für die Softwareverteilung?

  • Weniger Zeitaufwand durch automatisierte Installationsverfahren von einem zentralen Punkt
  • Weniger Supportaufkommen durch einheitliche Softwareinstallationen
  • PCs und Server erhalten kritische Updates schneller
  • Die Anwender werden während der Installation nicht bzw. weniger in ihrer Arbeit unterbrochen

 

Wie funktioniert eine Softwareverteilung generell?

Die organisatorischen Komponenten eines Softwareverteilungssystems sind bei fast allen Systemen und Unternehmen gleich. Bei kleinen Unternehmen vereinen sich oft viele dieser Rollen in einer einzigen Person, bei größeren Unternehmen sind ganze Teams für eine der nachstehenden Rollen verantwortlich:

Der Softwarehersteller liefert die vom Unternehmen benötigten Anwendungen als Softwarepaket.

Der Applikationsverantwortliche definiert, wie und in welchem Umfang die vom Softwarehersteller gelieferten Softwarepakete konfiguriert und installiert werden sollen und gibt diese Anweisung an den Softwarepaketierer.

Der Softwarepaketierer erstellt aus gelieferten Softwarepaketen automatisierbare Installationspakete und stellt diese dem Administrator zur Verfügung.

Der Administrator ist für das Netzwerk, die PCs und Server verantwortlich. Hierunter fallen u.a. die Konfiguration sowie die Wartung der Systeme. Ebenfalls ist der Administrator für die Verteilung der Softwarepakete auf die entsprechenden PCs und Server zuständig. In großen Unternehmen gibt es für den Betrieb des Netzwerks, der Server und der PC Clients oftmals weiter unterteilte Rollen.

Der Anwender erhält die fertig konfigurierte Software auf seinem PC und nutzt diese. Oftmals kann die gewünschte Software ohne Arbeitsunterbrechung im Hintergrund installiert werden und steht danach sofort zur Verfügung.

Der Support ist die primäre Schnittstelle zum Anwender bei Software- oder Konfigurationsfehlern.

 

Die technischen Komponenten für ein Softwareverteilungs-system können, je nach Unternehmensgröße und Anforderungen, stark variieren. Daher stellt die nachstehende Aufstellung auch nur ein generelles Schema dar:

Über das Unternehmensnetzwerk werden die Softwarepakete, Auswertungen und Konfigurationen verteilt.

Eine zentrale Serverkomponente des Softwareverteilungssystems übernimmt die Kommunikation zwischen der Administrationskonsole, dem Installationsserver und den PC Client-Komponenten.

Über die Administrationskonsole werden sämtliche Softwareverteilungen gesteuert und ausgewertet. Die Administrationskonsole kommuniziert direkt mit der zentralen Serverkomponente.

Die Client-Komponente des Softwareverteilungssystems nimmt die von der Serverkomponente gesendeten Aufgaben (z.B. Installation eines Softwarepakets) an und führt diese auf dem Ziel-PC bzw. Ziel-Server aus.

Der Installationsserver stellt die Softwarepakete und Konfigurationsdateien für die Softwareinstallation bereit.

Das Reportingmodul ermöglicht es dem Administrator, eine "Echtzeit-Inventur" über den gesamten erfassbaren Hard- und Softwarebestand durchzuführen.

 

Zusammenfassung

Ziel der Softwareverteilung ist eine automatisierte Installation, Konfiguration und Wartung der PCs und Server im Unternehmen bei einem minimalen Aufwand. Gleichzeitig senkt eine gut konfigurierte Softwareverteilung die Anzahl der Arbeitsunterbrechungen der Anwender sowie die Höhe des Supportaufkommens durch unterschiedlich installierte bzw. konfigurierte Software.

Bei Fragen zum Thema "Softwareverteilung" stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  Softwareverteilung clixx3

 

Informationen zur clixx3 Softwareverteilung

Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen ohne Softwareverteilungssystem ist der Aufwand für die Installation und Konfiguration von Anwendersoftware sowie kritischen Systempatches und Hotfixes mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden.

clixx3 stellt für Administratoren und IT-Verantwortliche in Unternehmen von 5 - 100 PC Clients eine kostengünstige und intuitiv zu bedienende Softwareverteilung zur Verfügung.

 

Welche Vorteile bringt mir clixx3?

  • Automatisierte Softwareverteilung für bis zu 100 PCs und Server von einer zentralen Administrationskonsole aus

  • Hardware- und Softwareinventur der bestehenden PCs und Server in Echtzeit

  • Installation von Anwendersoftware im Hintergrund (d.h. der Benutzer muss seine Arbeit während der Installation nicht unterbrechen)

  • Automatisierte Softwareinstallation in Remote-Standorten

 

Ab wann steht clixx3 zur Verfügung?

Das Softwareverteilungssystem steht im Rahmen einer Beta-Phase kostenfrei für Administratoren und IT Entscheider ab Anfang Oktober 2006 zur Verfügung.